7 Spiele für den Unterricht mit Videokonferenz

Auflockerung gefällig? Diese Spiele lassen sich auch im Fernunterricht via Videokonferenz gut umsetzen.

Tipps

Kleine Spiele zwischendurch sind im Unterricht oftmals eine willkommene Auflockerung. Zudem können sie oft auch mit Lehrinhalten verknüpft werden. Obwohl dies in der Homeschooling-Unterrichtssituation auf den ersten Blick schwierig erscheint, gibt es sehr wohl einige Spiele, die sich auch im Unterricht via Videokonferenz nutzen lassen.

1. Tabu

Das Spielprinzip ist simpel: Eine Person muss in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Begriffe umschreiben, jedoch ohne dabei bestimmte Wörter zu nennen (z.B. “Schule” umschreiben, ohne “Unterricht”, “Lehrer”, “Schüler”, “lernen” zu nennen). Um dieses Spiel in einer Videokonferenz umzusetzen, nutzen Sie die Privatchat-Funktion Ihres Videokonferenz-Tools um jenen SchülerInnen, die an der Reihe sind die Begriffe und nicht-erlaubten Wörter mitzuteilen. Die Begriffe können z.B. auch aus dem aktuellen Lehrstoff sein oder das Spiel wird auf Englisch gespielt. Bei vielen SpielerInnen empfiehlt sich eine Aufteilung in zwei Teams.

2. Activity

Activity kombiniert Tabu mit pantomimischer Darstellung und Zeichnen: Die SpielerInnen müssen bestimmte Begriffe in einer bestimmten Zeit entweder zeichnen, umschreiben oder pantomimisch darstellen. Auch dieses Spielprinzip lässt sich auf Videokonferenzen übertragen, bei großen Runden eignet sich auch hier die Aufteilung in Teams und das Nutzen der Privatchat-Funktion um den SpielerInnen die Begriffe mitzuteilen.

3. Stadt, Land, Fluss

Dieser Klassiker kann bestens an den eigenen Unterrichtsinhalt angepasst werden. Die Kategorien können je nach Unterrichtsfach und -stoff variieren, z.B. Stadt, Land, Fluss, Berg in Geografie, Verb, Adjektiv, Nomen in Deutsch, Pflanzen und Tiere in Biologie und ähnliches. Um das Punktezählen einfacher zu gestalten, sollte je nach Gruppengröße über eine Aufteilung in Teams und das Nutzen Team-eigener Chats nachgedacht werden.

4. Wer bin ich?

Klassischerweise wird dem Spieler bzw. der Spielerin ein Zettel auf die Stirn geklebt, auf welchem der Name einer berühmten Persönlichkeit steht, die der Spieler/die Spielerin verkörpern soll. Mithilfe von Ja/Nein-Fragen muss der/die SpielerIn nun versuchen herauszufinden, wen sie darstellt. Für eine Videokonferenz lohnt es sich, das Spielprinzip umzudrehen: Schicken Sie einem Schüler oder einer Schülerin via Privatchat den Namen einer berühmten Person, die er oder sie verkörpern sollen. Die anderen SchülerInnen stellen Ja/Nein-Fragen um herauszufinden, um wen es sich handelt. Je nach Unterrichtsfach können dabei z.B. Charaktere aus Büchern oder Filmen (Deutsch, Englisch) oder historische Persönlichkeiten (Geschichte) verkörpert werden.

5. Rechenkönig

Hier treten immer zwei SchülerInnen gegeneinander an, wer schneller kopfrechnet, gewinnt. Dieses Spiel lässt sich, auch in der Videokonferenz, mit der gesamten Klasse spielen, bis zum Schluss nur noch eine Person, der Rechenkönig bzw. die Rechenkönigin, übrig ist.

6. Werwolf

Beim Spiel Werwolf werden diverse Rollen an die SpielerInnen verteilt: Es gibt einige wenige Werwölfe und viele DorfbewohnerInnen, einige davon mit besonderen Fähigkeiten. Wichtig ist, dass jede(r) SpielerIn nur die eigene Rolle kennt, niemand weiß wer von den anderen DorfbewohnerIn und wer Werwolf ist. Ein(e) ErzählerIn führt dann der Anleitung entsprechend durch das Spiel: Bei Tag dürfen die DorfbewohnerInnen diskutieren und abstimmen, wer wohl ein Werwolf sein könnte und diesen “töten”. In der Nacht entscheiden die Werwölfe, welche(n) DorfbewohnerIn sie töten wollen. Die “getöteten” Spieler scheiden aus, bis zum Schluss entweder die DorfbewohnerInnen oder die Werwölfe das Spiel gewinnen. Auch in Videokonferenzen lässt sich das Spielprinzip gut umsetzen: Die Rollen werden via Privatchat an die SchülerInnen verteilt. In einem eigenen Gruppenchat können die Werwölfe in der Nacht miteinander kommunizieren.

7. Black Storys

Black Storys sind kurze Rätselgeschichten über mysteriöse Todesfälle. Die Todesursache muss anhand weniger Hinweise erraten werden. Online finden sich viele Beispiele dafür. Derartige Rätsel lassen sich gut über Videokonferenz oder Chat diskutieren und lösen.



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