Digital am Tag der Wiener Schulen

An der GTVS Europaschule Vorgartenstraße wurde am Tag der Wiener Schulen zum Digital Day geladen.

Reportage
Am Digital Day der GTVS Europaschule Vorgartenstraße arbeiteten zwei zweite Klassen mit Bee-Bot-Roboter.

Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse wissen schon so einiges über Roboter. “Es gibt auch solche, die fahren über den Boden und dann ist der blitzeblank!”, erzählt ein Schüler. Stimmt – aber woher weiß denn ein Roboter überhaupt, was er tun soll? “Das muss man dem ganz genau sagen”, weiß eine Schülerin. Und wie das aussehen kann, werden die Kinder in wenigen Minuten selbst erfahren. Denn in der Klasse werden gleich Dash-Roboter programmiert.

Digital Day am Tag der Wiener Schulen

Am Tag der Wiener Schulen wurde in der Ganztagsvolksschule Europaschule Vorgartenstraße zum Digital Day geladen. In mehreren Klassen wurde zu verschiedenen Aspekten der digitalen Bildung gearbeitet. Mit Unterstützung des Wiener Bildungsservers konnten vier Klassen erste Programmiererfahrungen mit Robotern machen: In zwei zweiten Klassen wurde mit Bee-Bots gearbeitet, in einer dritten und einer vierten Klasse mit Dash-Robotern. 

“Mein Roboter hat sich bewegt!”, ruft ein Schüler aufgeregt. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Roboter und Programmieren machen die SchülerInnen der dritten Klasse nun jeweils zu zweit die “Dash-Fahrschule”. Darin vermitteln erste, einfache Aufgaben Grundlegendes zur Programmierung des Roboters. Schon nach etwa 15 Minuten sind die ersten SchülerInnen fertig und beginnen nun mit verschiedenen Übungen: Dash soll ein Labyrinth durchqueren, sicher über eine Straße kommen, tanzen oder als Feuerwehr-Roboter dienen. Eifrig machen sich die Kinder ans Werk.

Sprachübungen mit Bienenroboter

Auch in einer zweiten Klasse wird unterdessen mit Robotern gearbeitet, allerdings mit Bee-Bots. Auf verschiedenen Unterlagen stellen sich die Kinder bei der Arbeit mit den Lernrobotern verschiedenen Aufgabenstellungen: Die Bee-Bots werden von Bildern zu den jeweiligen Anfangsbuchstaben geschickt, müssen zusammengesetzten Hauptwörtern finden oder Parcours durchqueren. “Die Kinder stellen sich sehr geschickt an”, freut sich die Klassenlehrerin. Zum Pausenläuten ziehen die Roboter in die nächste Klasse weiter, wo sie von den Kindern freudig entgegen genommen werden.

In einer vierten Klasse ist heute ein Workshop-Leiter von Wunderwuzzi zu Gast und zeigt den Kindern, wie sie selbst kleine Roboter bauen können. Mit wenigen Handgriffen entstehen aus Zahnbürstenköpfen, Vibrationsmotoren, Knopfbatterien, Wackelaugen und anderen Dekorationen lustige kleine Roboter, die mittels Vibration über den Tisch flitzen. In anderen Klassen wird unterdessen am iPad schreiben geübt oder auch der 10-Fingersatz trainiert.

In der vierten Klasse neigt sich die Roboter-Stunde derweil dem Ende zu. Konzentriert programmieren die SchülerInnen die Roboter durch verschiedene Parcours, lassen sie tanzen oder versuchen eigene kreative Programme zu entwickeln. Doch nun ist es an der Zeit wegzuräumen, der Digital Day ist vorbei. “Schade!”, tönt es durch den Raum. Die Kinder hatten sichtbar Spaß und wollen gleich darauf wissen: “Machen wir so etwas bald einmal wieder?”



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