QR Codes für den Unterricht nutzen

Mit QR Codes können Sie Ihre SchülerInnen zu interaktiven Lerninhalten, weiterführenden Informationen oder veranschaulichenden Lernvideos führen.

Tipps
Zum Scannen von QR Codes benötigt man bloß ein Smartphone (mit Internetverbindung) und eine kostenlose QR Code Scanner-App.

QR-Codes kennt man zumeist von Plakaten, Flyern, Printanzeigen oder Produktverpackungen. Scannt man die quadratischen, schwarz-weißen Codes mit dem Smartphone oder Tablet, führen sie zumeist auf Webseiten oder zu weiterführenden Informationen (z.B. über ein Produkt oder Event). Doch QR Codes lassen sich nicht nur zu Marketing-, sondern auch zu Unterrichts-Zwecken nutzen. 

Von der Autoindustrie in den Alltag

"QR" ist die Abkürzung für "Quick Response" (schnelle Antwort). QR-Codes wurden ursprünglich zur Logistik für die japanische Autoindustrie entwickelt. Doch mittlerweile hat jeder die Möglichkeit, Internet-Links, Text oder andere Inhalte und Informationen in QR-Codes zu verpacken. Das einzige, was man dazu benötigt, ist eine entsprechende Webseite (oder App). Zum Beispiel mit den folgenden Webseiten kann man kostenfrei und ohne Registrierung selbst QR-Codes erstellen:

Voraussetzungen, Vorteile und Vorsicht

Um einen QR-Code zu scannen, benötigt man ein Smartphone oder ein Tablet mit Kamera, Internetzugang und eine entsprechende QR Reader-App. Viele derartige Apps sind kostenfrei in den diversen App-Portalen erhältlich. Zum Beispiel:

  • Barcode Scanner von ZXing Team: kostenlos für Android
  • QR Scanner von Kaspersky Lab: kostenlos für Android und iOS

Müssen SchülerInnen einen komplexen Link händisch abtippen, können leicht Fehler passieren. Wird jedoch ein QR-Code gescannt, wird jede(r) SchülerIn rasch zum richtigen Ziel geführt. Des Weiteren können QR-Codes sowohl von einem Plakat, einem Arbeitsblatt aber auch einem Projektorbild aus gescannt werden. Daher finden QR-Codes teilweise auch schon in Lehrbüchern Verwendung, z.B. im kürzlich veröffentlichten ‚DAS Mathematikbuch' von den beiden Wiener NMS-Lehrenden Christian und Michaela Hofmeister.

Doch natürlich gilt es zu bedenken, dass jeder, der den QR-Code sehen kann, z.B. auf einem ausgedruckten Arbeitsblatt, ihn auch scannen und die dahinter liegende Information einsehen kann. Private oder persönliche Daten haben dabei also nichts zu suchen. Außerdem sollten Sie beim Scannen eines (nicht selbst erstellten) QR Codes stets darauf achten, wohin Sie weitergeleitet werden. Kommt Ihnen ein Link nicht vertrauenswürdig vor, sollten Sie ihn besser gar nicht erst im Browser Ihres Smartphones öffnen, da sich dahinter unter Umständen auch Schadsoftware oder Phishing Fallen verbergen könnten.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

Da sowohl Text als auch Internet-Links hinter QR-Codes verpackt werden können, sind die Einsatzmöglichkeiten im schulischen Bereich denkbar vielfältig. Mithilfe der Webseite LearningApps.org ist es beispielsweise möglich, selbst kostenlos interaktive Lerninhalte zu erstellen. Die Möglichkeiten reichen vom Lückentext über Zahlenstrahl-Zuordnungen bis hin zu diversesten Quizformen. Die fertig gestalteten Lerninhalte können von den SchülerInnen wahlweise mithilfe eines Links oder eines QR-Codes kostenfrei und ohne Registrierung abgerufen werden. Druckt man einen QR-Code auf ein Arbeitsblatt, könnte dieser, je nach Anlass, z.B. zu einem interaktiven Lerninhalt, aber auch zu weiterführenden Webseiten, zusätzlichen Informationen oder veranschaulichenden Youtube-Videos führen. Ein QR-Code könnte aber auch zu einer Webseite führen, die das Material liefert, mit welchem eine Aufgabe gelöst oder beantwortet werden kann. Auch Plakate im Klassenraum bzw. im Schulgebäude können um QR-Codes ergänzt werden. Dementsprechend könnten QR-Codes beispielsweise auch für eine interaktive Schnitzeljagd genutzt werden.

Erfahrungsberichte, Ideen und Co.:



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