Roboter programmieren mit Filzstift und Papier

In der Volksschule Meissnergasse wurde zum RoboManiac-Workshop mit Ozobot-Robotern geladen.

Die Workshop-Leiterinnen stehen vor einem Tisch, rund herum sind die Schülerinnen und Schüler versammelt. Alle schauen auf die Mitte des Tisches, wo sich auf einem Blatt Papier der kleine Ozobot-Roboter befindet.

Damit hatte die 4c der Volksschule Meissnergasse nicht gerechnet. Eine Schülerin der Klasse hat bei der Tombola des Elternvereins einen tollen Preis gewonnen: einen einstündigen RoboManiac-Workshop für die gesamte Klasse. Als Mutter eines Schülers der Volksschule Meissnergasse stellte RoboManiac-Geschäftsführerin Catrin Meyringer einen einstündigen Roboter-Workshop als Tombola-Preis zur Verfügung. Nun ist es soweit: Zwei RoboManiac-Trainerinnen statten der 4C einen Besuch ab – gemeinsam mit vielen, kleinen Ozobot-Robotern.

Auf Tuchfühlung mit Robotern

Julia und Anna begleiten den heutigen Workshop als Trainerinnen. Direkt nach der Begrüßung geht’s auch schon los: Was ist ein Roboter?, wollen sie zum Einstieg wissen. Ein Gerät, das man steuern - also programmieren - kann, stellen die Kinder fest. Genau das sollen auch sie heute tun: Mit bunten Filzstiften sollen die kleinen Ozobot-Roboter mithilfe von Farbcodes programmiert werden.

Die Trainerinnen zeigen einen Ozobot her und lassen ihn einer bunten, kreisförmigen Linie folgen. Die Kinder beobachten den kleinen Roboter gespannt. “Wie, glaubt ihr, macht der Roboter das?”, wollen die Trainerinnen wissen. “Der scannt das ab!”, antwortet ein Schüler. Mithilfe von Farbsensoren auf der Unterseite des Roboters, kann der Ozobot dabei nicht nur Linien, sondern auch verschiedene Farben erkennen.

Programmieren per Filzstift

Jeweils zu zweit wird nun mit einem Ozobot gearbeitet. Doch bevor die Kinder loslegen können, muss dieser kalibriert werden. Julia erklärt, was das bedeutet: “Der Sensor muss sich an die Lichtverhältnisse anpassen.” Nach und nach werden alle Ozobots kalibriert – und schon geht es los: Mit schwarzen und bunten Filzstiften malen die Kinder Strecken für den Ozobot oder versuchen, ihn ihrem geschriebenen Namen folgen zu lassen. “Ich wünschte, wir könnten den behalten”, zeigt sich ein Mädchen begeistert.

Kurze Zeit später bitten die Trainerinnen erneut um Aufmerksamkeit: Der Ozobot kann nämlich nicht nur einer Linie folgen, er kann auch auf bestimmte Farbcodes reagieren. So können bestimmte Bewegungen ausgeführt oder die Geschwindigkeit des Roboters verändert werden, erklären Julia und Anna und hängen Zettel mit vier verschiedenen Farbcodes auf. Nur wenige Momente später vollführen die ersten Ozobots einen Tornado-Tanz oder erhöhen ihre Geschwindigkeit auf “turboschnell”.

Zum Abschluss des Workshops zeigen die Trainerinnen eine weitere Einsatzmöglichkeit des Ozobots her: Das “Hamsterrad”. Der Ozobot folgt der Linie innerhalb eines rund zusammengeklebten Papierstreifens und bewegt sich so fort, ähnlich wie in einem Hamsterrad. Schon bald werden verschieden große Hamsterräder gebastelt und erste Wettrennen gestartet. Aufgeregt feuern die Kinder die kleinen Roboter an, andere tüfteln an neuen Kunstwerken mit bunten Linien, denen die Roboter dann folgen sollen.

Das Feedback am Ende des Workshops fällt positiv aus, alle Kinder sind sich einig. Eine Schülerin bringt es auf den Punkt und bedankt sich mit einem begeisterten “Das war soo cool!” beim RoboManiac-Team.



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