Superflashboy

Was kommt heraus, wenn ein Superheldenfan irrtümlicherweise nach Hero City gelangt und die Möglichkeit hat, mit einem richtigen Superhelden sein Leben zu tauschen? Wahrscheinlich ein schräger Spaß!

Autor:
Salah Naoura

Illustrator:
Kai Schüttler

Herausgegeben:
rowohlt rotfuchs 2018

Seitenanzahl:
176 Seiten

Preis:
ca. € 13,40.-

Alter:
ab 8 Jahren

Themen:
Superhelden | Familie | Freundschaft | Parodie

Torben-Henrik wäre so gern ein Superheld wie Flashboy. Zwar fehlt es ihm nicht an Muckis, er ist aber ein totaler Tollpatsch. Und fühlt sich sowohl in seiner hochintelligenten und musikalischen Nerd-Familie fehl am Platz, als auch in der Schule. Da nützt auch das Flashboy-Kostüm an Fasching nichts. Das aber immerhin dafür sorgt, dass Torben-Henrik nach Hero City gelangt, der Stadt der Superhelden.

Dort trifft er natürlich auf den echten Flashboy, der ihm nicht nur zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern in seiner Superheldenwelt so wenig seinen Platz findet, wie Torben-Henrik in der richtigen: Flashboy hat Muskeln wie aus Schaumstoff und wäre viel lieber Musiker als Superheldensohn. Was liegt näher, als probeweise das Leben samt Welt und Familie zu tauschen?

Bereits Kirsten Boie hat - unter Rückgriff auf Mark Twains "Der Prinz und der Bettelknabe" von 1881 - als "Der Prinz und der Bottelknabe oder erzähl mir vom Dow Jones" inszeniert. Die Geschichte des Rollentauschs des reichen Calvin Prinz mit dem armen Kevin Bottel, verlegt Salah Naoura ins Superheldenmilieu. Gewürzt mit Slapstick-Szenen, Übertreibungen und Anspielungen sorgt der parodistische Text für gute Unterhaltung in einer Art, wie wir sie von dem deutschen Autor und Übersetzer Salah Naoura schon aus "Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums" kennen.

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Text und Empfehlung: Institut für Jugendliteratur