Die Ritter von Crongton

Ein Junge zieht mit seiner Clique los, um in feindlicher Umgebung ein Abenteuer zu erleben, das nur knapp gut ausgeht ...

Autor:
Alex Wheatle

Aus dem Englischen:
Conny Lösch

Herausgegeben:
Kunstmann 2018

Seitenanzahl:
256 Seiten

Preis:
ca. € 18,50.-

Alter:
ab 12 Jahren

Themen:
England | Sozialer Brennpunkt | Freundschaft | Pubertät | Banden

Ausgezeichnet mit dem Guardian Childrens's Fiction Prize 2016

Der dicke McKay, der so gern isst und für sein Alter ziemlich gut kocht, ist sonst ein typischer Junge aus South Crongton: der Vater arbeitet die ganze Nacht, um seine zwei Söhne über die Runden zu bringen, ständig stehen Schuldeneintreiber vor der Tür, der älterer Bruder ist immer unberechenbar und hochexplosiv.
Wie seine Freunde versucht auch McKay sich von den Gangs fernzuhalten, nicht in Schwierigkeiten zu geraten und bei den Mädchen anzukommen.

„Little Bic“ ist der erste Teil der „Crongton“-Trilogie, der aus der Sicht des titelgebenden Kleinen erzählt ist. Jetzt ist McKay an der Reihe. Die Jungs ziehen mit zwei Mädchen an der Seite los, um das Handy von Venetia zurückzuholen. Dieses hat deren Ex mitsamt kompromittierender Fotos. "Unsere Mission erinnerte mich an die tapferen Ritter zu König Artus' Zeit, die loszogen, um sexy Mädchen mit langen Haaren vor Kriegsherren zu retten, die sie in Turmverliese sperrten. Das würde super werden."
Nicht nur dass in dieser Nacht ohnehin der Teufel los ist - Central Crongton wird gestürmt -, müssen die HeldInnen auf ihrer Mission auch noch durch absolutes Feindgebiet. Was sich in der Vorschau bei MacKay wie ein Spiel anhört, wird bald sehr ernst.

Der britische Autor Alex Wheatles mit den jamaikanischen Wurzeln schickt seine Figuren auf eine abenteuerliche Reise durch die Nacht. Und erzählt dabei ein Geschichte voller Herz & Schmerz, Gehabe und Gehoffe, Angst und Zorn.


Text und Empfehlung: Institut für Jugendliteratur