Jetzt wird´s digital

„Schule 4.0. – jetzt wird’s digital“ ist ein umfassendes Konzept, das die gesamte Schullaufbahn umfasst. Mit der Umsetzung der Strategie erwerben alle Schüler/Schülerinnen in Österreich ein breites Portfolio an Kompetenzen wie medienkompetentes Handeln, kritischen Umgang mit Informationen und Daten, Sicherheit im Netz, Wissen über Technik, Coding und Problemlösung.


Schuljahr 2017/18

Start der Strategie zur digitalen Grundbildung in der Primarstufe und Sekundarstufe 1 an Schulen des eEducation-Netzwerks.

Vier Säulen tragen die Digitalisierungsstrategie:

Digitale Grundbildung

Digitale Grundbildung

Primarstufe

In der Volksschule stehen die Medienbildung sowie der spielerische Umgang mit Technik und Problemlösung im Vordergrund.

  • Ziel | Erwerb digitaler Grundkompetenzen und Anwendung bis zum Abschluss der Primarstufe
  • Überprüfung des Lernerfolgs | Sammelpass über die erworbene Digitale Grundbildung
  • Lehrplan | Verankerung der Digitalen Grundbildung zusätzlich zur Medienbildung
  • Good practice Beispiele für alle Schulen 

Sekundarstufe 1

Laut Lehrplan erfolgt die Digitale Grundbildung im Ausmaß von 2-4 Wochenstunden entweder integrativ im Fachunterricht oder in speziell dafür gewidmeten Stunden, die schulautonom festgelegt werden.

  • Ziel | Beherrschung informatischer Grundkenntnisse und Umgang mit Standardprogrammen am Ende der achten Schulstufe
  • Ziel | Vermittlung des kritischen Umgangs mit sozialen Netzwerken, Informationen und Medien.
  • Überprüfung des Lernerfolgs | digi.check - Messung der digitalen Kompetenzen der Schüler/Schülerinnen am Ende der achten Schulstufe

Mit digi.komp 8 werden die Kompetenzen festgelegt, die Schüler/Schülerinnen am Ende der achten Schulstufe aufweisen sollen

Digital kompetente Pädagogen/Pädagoginnen

Digital kompetente Pädagogen/Pädagoginnen

Ab Herbst 2017 erwerben alle neu einsteigenden Lehrpersonen standardisierte digitale Kompetenzen. Pädagogen/Pädagoginnen weisen ihre digitalen Kompetenzen einschließlich digitaler Fachdidaktik bis zum Ende der Berufseinstiegsphase in Form eines Pflichtportfolios nach.

  • Digitaler Kompetenzcheck am Beginn der Berufseinstiegsphase
  • Absolvierung eines modularen Lehrgangs im Ausmaß von 6 ECTS für digitale Fachdidaktik innerhalb von 3 Jahren ab Schuleintritt
  • Reflexion der eigenen Lehrtätigkeit in einem digitalen Portfolio 

Infrastruktur und IT-Ausstattung

Infrastruktur und IT-Ausstattung

Moderne Infrastruktur ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für digitale Bildung.

Gemeinsam mit den Schulerhaltern hat das Bundesministerium für Bildung Empfehlungen für eine Basis-IT-Infrastruktur an Schulen ausgearbeitet. Sie bieten die Grundlage für einen Entwicklungsplan zum Ausbau der technischen Infrastruktur an den Schulen.

Digitale Lerntools

Digitale Lerntools

Um digitale Inhalte vermitteln zu können, brauchen  Pädagogen und Pädagoginnen einen einfachen und kostenfreien Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien.

Durch OER (Open Educational Ressources) werden Inhalte zur Verfügung gestellt und die aktive Nutzung von digitalen Medien angeregt.