Forschung

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über aktuelle Studien und Forschungsprojekte aus dem Bereich der Medienpädagogik.

Um eine Eingrenzung vornehmen zu können, beschränken wir uns auf Studien die sich auf die österreichische Bevölkerung beziehen. Gleichzeitig möchten wir Lehrerinnen und Lehrern auch aktuelle Forschungsarbeiten die sich auf kleinere Fokusgruppen beziehen oder Randthemen der Medienbildung behandeln zugänglich machen. Wir verlinken daher auf ausgewählte Arbeiten der Österreichischen Hochschulen, allerdings übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit und/oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Sie haben nähere Informationen zu einem Forschungsprojekt, das hier nicht aufgelistet wird? Wir freuen uns über Ihre Zusendung an redaktion(at)lehrerweb.wien.


Jugendliche im digitalen Zeitstress

Immer mehr Menschen, so auch Jugendliche, fühlen sich gestresst durch die Nutzung von digitalen Medien.

Zu diesem Thema hat das Institut für Jugendkulturforschung eine Studie im Auftrag von saferinternet.at durchgeführt. Es wurden 400 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren zu Themen rund um den Umgang mit digitalen Geräten befragt. Ergänzt wurde das Forschungsdesign durch drei Fokusgruppen und die praktischen Erfahrungen aus den Workshops von saferinternet.at.


6. Oberösterreichische Kinder-Medien-Studie 2018

Das Medienverhalten der 3- bis 10-Jährigen wird in Oberösterreich in einer Studie vom market Institut im Auftrag der Education Group analysiert. Die aktuelle Studie soll die  Mediennutzung der Kinder analysieren und mit den Werten der vergangenen Studien vergleichen.

Diese Studie wurde bereits zum 6. Mal in Oberösterreich durchgeführt. Befragt wurden 6- bis 10-jährige Kinder in persönlichen Interviews, Eltern mit Kindern zwischen 3 und 10 Jahren in persönlichen sowie online Interviews und PädagogInnen von oberösterreichischen Kindergärten und Volksschulen in telefonischen Interviews.


Digitale Medien im Volksschulalter

Wie sich der digitale Familienalltag mit Volksschulkindern gestaltet erforschen Ulrike Zartler, Marlies Zuccato und Raphaela Kogler, vom Institut für Soziologie der Universität Wien in einer aktuellen Studie im Auftrag von Safer Internet.

Aus der Studie: "Die vorliegende Studie basiert [...] aus der Praxis von saferinternet.at, wonach Kinder bereits im Volksschulalter (6 - 9 Jahre) täglich digitale Medien verwenden. Die vorliegende explorative Untersuchung beleuchtet wie Volksschulkinder digitale Medien nutzen und welche Herausforderungen sich dabei aus Kindersicht ergeben."


Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im VOD - Zeitalter

Eine Studie des Instituts für Jugendkulturforschung im Auftrag des Fachbereichs Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH und der Medienbehörde KommAustria, welche die Sehgewohnheiten und Zugänge zu Content von Kindern und Jugendlichen im VOD - Zeitalter erforscht.

Eine Zielsetzung der Studie ist es mit wissenschaftlichen Mitteln zu erforschen wie die neuen Angebote der meist jungen Zielgruppen genutzt werden und welche Relevanz ihnen beigemessen wird, um daraus ab zu leiten inwieweit diese Medien zur Meinungsbildung beitragen.


Cyberkids

In ihrer Masterarbeit schreibt Cornelia Srb, über die Sensibilisierung von Kindern im Volksschulalter hinsichtlich Gefahren und Risiken im Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken. Eingereicht hat sie diese Arbeit an der Donau Universität Krems, beim Lehrgang Provokationspädagogik, 2017.

Aus dem Vorwort: "Es ist mir ein großes Anliegen, "Digital Natives", also Kinder, die in die digitale Welt hineingeboren wurden, über die Gefahren und Risiken im Umgang mit neuen Medien aufzuklären und zu sensibilisieren und somit gleichzeitig die enorme Wichtigkeit und Notwendigkeit von Präventionsprojekten aufzuzeigen."


Ethische Herausforderungen digitaler Medien im Unterricht

In ihrer Diplomarbeit, an der Karl-Franzens-Universität Graz, beschäftigt sich Mia Badelka mit den ethischen Herausforderungen digitaler Medien im Unterricht.

Zitat aus der Arbeit: "Ob der Einsatz digitaler Medien im Unterricht "dümmer oder gescheiter" macht, hängt daher von seiner Gestaltung ab." (S.8)


Informatische Grundbildung im internationalen Vergleich

Die Autorin dieser Bachelorarbeit, Amrit Rattan, beschäftigt sich mit der Frage welche Unterschiede sich in der informatischen Grundbildung an österreichischen Volksschulen im internationalen Vergleich feststelllen lassen.

Aus der Arbeit: "Ein [...] wichtiger Punkt [...], ist die kritische Betrachtung der Informatik in der heutigen Gesellschaft. Dazu zählt, wie Informationen beeinflussbar sein können, wie ordnungsgemäße Kommunikation funktioniert oder welche politische Funktionen und Einflüsse digitale Medien haben können." (S. 49/50)