Update: WhatsApp-Kanäle nun mit Anwortfunktionen
Im Frühjahr hatten wir eine aktuelle deutsche Studie vorgestellt, die sich mit den unterschätzten Risken von WhatsApp-Kanälen beschäftigte. Demnach sind diese für Minderjährige, die sich noch nicht auf anderen Social-Media-Plattformen bewegen (dürfen), eine sehr niederschwellige, und vermeintlich “sichere”, Möglichkeit, dennoch Influencer:in zu werden.
Im Rahmen der Untersuchung wurde festgestellt, dass gerade in diesem Umfeld oft besonders fahrlässig mit sensiblen Daten umgegangen wird. Dies würde einige Problemfelder eröffnen, obwohl über die Kanäle de facto nur einseitige Kommunikation vom/von der Besitzer:in zu den Follower:innen ermöglicht wird. Denn reagiert konnte nur mit Emojis werden. Doch gerade dieser Punkt ändert sich gerade durch ein aktuelles Update auf WhatsApp und macht es immer mehr zu einer Ausweichmöglichkeit für andere - möglicherweise verbotene - soziale Medien.
Direkte Interaktion werden ermöglicht
Konkret können Besitzer:innen des WhatsApp-Kanals mittlerweile Fragen an alle ihre Follower:innen stellen, bei denen Antworten von anderen User:innen dann auch öffentlich sichtbar werden, wenn sie selbst darauf antworten (siehe dazu die offiziellen FAQs). Das Teilen von sehr persönlichen Informationen ist dadurch nun auch direkt möglich, und nicht wie bisher nur indirekt. Mehr Infos darüber, zu welchen Problemen es damit kommen kann, gibt auch der Instagram-Kanal der Landesanstalt für NRW:
