Thinglink: Interaktive Bilder selbst erstellen
Kostenfrei in der Basisversion
In der Basisversion kann Thinglink kostenfrei genutzt werden, zusätzlich ist eine Premium-Variante mit diversen Zusatzfunktionen verfügbar. Um eigene Inhalte mit Thinglink zu erstellen, ist eine kostenlose Registrierung nötig, zum Abrufen der Inhalte (z.B. durch die SchülerInnen) nicht. Das Erstellen von Inhalten funktioniert intuitiv: Ein Bild oder Video, das mit interaktiven Elementen, wie z.B. Text, Bildern oder Videos, versehen werden soll, wird hochgeladen. In Form von Tags werden dann diverse Punkte auf dem Bild markiert, die durch Anklicken den jeweiligen Inhalt anzeigen. So können durch Anklicken der einzelnen Punkte auf untenstehendem Beispiel z.B. Informationen und Bilder zu den verschiedenen Ländern Europas abgerufen werden. Mehr Details finden Sie im Thinglink-App-Test.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
Die Einsatzmöglichkeiten von Thinglink sind denkbar vielfältig. Vor allem können die SchülerInnen nach einer kurzen Einarbeitung auch selbst aktiv Thinglink-Bilder erstellen. Da dazu jedoch ein registrierter Account nötig ist, empfiehlt es sich, als Lehrende(r) einen Account für die gesamte Klasse anzulegen, auf welchem die erstellten Thinglink-Bilder der SchülerInnen gesammelt werden können. So können z.B. für den Geografie-Unterricht Landkarten mit Informationen, Videos, Audioaufnahmen oder Bildern zu einzelnen Ländern, Gebieten, Städten oder Orten versehen werden. Für den Sprachunterricht könnte auf diese Weise zum Thema Personenbeschreibung trainiert werden, indem Bilder von Personen mit beschreibenden Sätzen ergänzt werden. Auch Bildgeschichten können mithilfe von Thinglink z.B. mit hilfreichen Stichwörtern oder Tonaufnahmen versehen werden. Fremdsprachen-Vokabeln können ebenfalls mithilfe eines interaktiven Bildes geübt werden. Weitere Praxis-Anregungen finden sich in der Praxis-Idee “Die Vielfältigkeit von Thinglink”.