Emojis - Gefühle darstellen und interpretieren

Gefühle werden über digitale Medien oft mit Hilfe von Emojis vermittelt. Diese verstehen und richtig zu interpretieren ist aber gar nicht so einfach!
Primarstufe
Deutsch

Kerngebiete

  • Digitale Kommunikation und Social Media
  • Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung

Schlüsselkompetenzen

  • persönliche, soziale & Lernkompetenz
  • Lese- und Schreibkompetenz
  • Digitale Kompetenz


Durchführung

EINFÜHRUNG | Plenum

Gemeinsam mit den SchülerInnen werden die einzelnen Smileys besprochen und verschiedenen Emotionen zugeordnet. Anschließend werden die SchülerInnen in Gruppen (2-3 SuS) eingeteilt. Jede Gruppe erhält ein Smiley und hat für ein paar Minuten die Möglichkeit sich auszutauschen, in welchen Momenten sie diese Emotionen empfinden (Was macht dich traurig, wütend, glücklich,..? Wie zeigst du diese Emotion?). Anschließend wird das Smiley an die nächste Gruppe weitergereicht, bis sich jede Gruppe mit jeder Emotion auseinandergesetzt hat. 

AKTIVITÄT | Einzel- oder Gruppenarbeit

  • Eigene Emojis zeichnen
    Schließlich können die SchülerInnen auch versuchen selbst Smileys, die bestimmte Gefühle ausdrücken sollen, zu zeichnen und z.B. einen Gefühlsbarometer basteln.
  • Sätze mit Emojis schreiben:
    Die Lernenden verfassen Sätze oder kurze Geschichten (je nach Schulstufe und Lernstand) und ersetzen Wörter für Gefühle durch Emojis, die sie anstelle der Wörter zeichnen. Diese Geschichten können anschließend untereinander ausgetauscht werden sodass sich die SchülerInnen gegenseitig Feedback darüber geben können, ob sie die Sätze oder Geschichten der anderen richtig verstanden haben. 

Weiterführende Ideen

  • Spiel mit der Mimik
    Bieten Sie die Smiley-Bildkärtchen zusammen mit einem kleinen Handspiegel als Material für die Freiarbeit oder die Pausen in der Klasse an, mit dem sich die Lernenden jederzeit alleine oder auch zu zweit beschäftigen können. Die SchülerInnen versuchen das durch das Smiley dargestellte Gefühl mit ihrer Mimik nachzumachen und können sich gleichzeitig im Spiegel beobachten.

  • Gefühlsmemory
    Zwei Freiwillige werden aus der Klasse geschickt, sie sind die Detektive. Die anderen SchülerInnen finden sich in Pärchen zusammen und machen sich eine Mimik oder Gestik für ein bestimmtes Gefühl aus. Wenn alle Gruppen sich eine Gefühlsmimik oder -gestik ausgemacht haben vermischen sich die Paare und die Detektive werden hereingebeten. Durch das Antippen von jeweils 2 SpielerInnen werden sie "aufgedeckt" und zeigen dem Detektiv ihre Mimik oder Gestik. Findet ein Detektiv ein Pärchen erhält er einen Punkt und kommt nochmal dran. Findet er keines ist der andere Detektiv an der Reihe. Der Detektiv, der zum Schluss die meisten Punkte hat gewinnt das Spiel. 

Sachinformationen

Geschichte des Emojis:

Das Wort "Emoji" kommt von Emoticon (= Emotion & Icon (Kofferwort)). Emoticons drücken Gefühle und Stimmungen aus. Ursprünglich wurden diese über einfache Striche und Punkte ausgedrückt z.B. :-). 

Smileys sind die am häufigsten eingesetzten Emoticons. Seit dem Jahr 2010 werden Smileys in Instant Messenger Software eingebaut und ersetzen die Emoticons durch eine Grafik.  

Entstanden sind Emoticons um textbasierte Kommunikation mit Emotionen zu ergänzen, da diese Kommunikation gänzlich ohne Mimik und Gestik des Gegenübers abläuft. Dadurch fehlen jedoch wichtige Informationen in der Kommunikation. Durch den Einsatz von Emoticons und Smileys soll der Bedeutungskontext von Aussagen verdeutlicht werden und Missverständnisse reduziert werden.  

Der Unterschied von Emojis zu Emoticons ist, dass diese nicht auf Gefühle beschränkt sind, sondern auch Piktrogramme zu Themen wie Lebensmittel, Personen, Flaggen usw. zu finden sind. 

Studien zeigen, dass der Einsatz von Emojis im Text einen positiven Effekt auf die Nachricht hat. 

(Quelle: Wikipedia EmojiEmoticonSmileys)