Ich im Netz: Kommunikation im Internet

Datenschutz, Selbstdarstellung und der eigene Ruf im Netz: Infos und Unterrichts-Tipps zur Kommunikation im Internet.

Tipps
Nahaufnahme von zwei Händen, die ein Smartphone halten und darauf tippen.
Auch bei der Kommunikation online sollten angemessene Ausdrucksformen beachtet werden.

Heutzutage finden sich nur noch sehr selten Personen, die online auf sozialen Netzwerken oder mit Suchmaschinen wie Google gar nicht auffindbar sind. Studien zufolge erstellen Kinder und Jugendliche mit durchschnittlich 11 Jahren ihre ersten Social Media-Profile. Oftmals kursieren aber schon deutlich früher Daten und Fotos der Kinder im Internet. Umso wichtiger ist es daher, Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für Datenschutz sowie für Selbstdarstellung und den eigenen Ruf im Internet zu vermitteln. Sehr wichtig ist in dieser Hinsicht auch die Art und Weise, wie man online kommuniziert. 

Kommunikation im Internet

Uns Erwachsenen ist meist klar, dass wir z.B. mit einem guten Freund anders kommunizieren als mit der Vorgesetzten. Außerdem ist uns bewusst, dass es vor allem bei der schriftlichen Kommunikation leicht zu Missverständnissen kommen kann. All dies gilt ganz genauso für die Kommunikation online bzw. über Messenger-Dienste oder soziale Medien. Da Kindern und Jugendlichen all diese Kommunikationsmittel meist schon sehr früh zur Verfügung stehen, ist es wichtig ihnen diese Dinge zu vermitteln. Immerhin könnten sich künftige Vorgesetzte der Schüler:innen wundern, wenn sie in einer Mail oder im Messenger in besonders legerem Tonfall kontaktiert werden. Auch jugendsprachliche Ausdrücke oder der Einsatz von Emojis und ähnlichem sind nicht immer angemessen. Um dies den Schüler:innen bewusst zu machen, lohnt es sich das Thema gemeinsam im Unterricht zu reflektieren.

Praxis-Idee für den Unterricht

Eine lustige, aber auch lehrreiche Übung, um die Auswirkung unterschiedlicher Sprachformen im Internet zu reflektieren, bietet die Praxis-Idee “Jugendsprache reflektieren”. Nach einem einführenden Gespräch im Plenum über das Thema Jugendsprache und Internet-Ausdrücke schreiben die Schüler:innen in Einzel- oder Partner:innen-Arbeit Chats zwischen historischen Persönlichkeiten oder auch zwischen fiktiven Charakteren (z.B. aus Büchern oder Filmen). Diese sollen bewusst mit jugendsprachlichen- und für das Internet typischen Ausdrücken angereichert werden. Die so entstandenen Dialoge werden anschließend vorgetragen. Zum Abschluss wird gemeinsam reflektiert, welche dieser Ausdrücke die Jugendlichen tatsächlich selbst verwenden und wann so etwas angemessen ist und wann nicht.



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