Medienpädagogik offline: Jugendsprache reflektieren

Medienpädagogik geht auch ohne elektronische Geräte, z.B. um den Sprachgebrauch in sozialen Netzwerken zu reflektieren.

Tipps
Zwei Hände halten ein Smartphone, am Bildschirm ist ein WhatsApp-Chat zu erkennen.
Der Sprachgebrauch von SchülerInnen in sozialen Netzwerken wie z.B. WhatsApp unterscheidet sich oft deutlich von jenem im schulischen Kontext.

Wer im Unterricht medienpädagogisch arbeiten will, ist dazu nicht zwangsläufig auf Tablets, Computerräume und Co. angewiesen. Es gibt auch viele Aktivitäten, die "offline" umgesetzt werden können. Zum Beispiel können Jugendsprache und Sprachgebrauch in sozialen Netzwerken auch ohne elektronische Geräte reflektiert werden.

Jugendsprache reflektieren

Zum Einstieg kann gemeinsam diskutiert werden: Was ist der Unterschied zwischen der Sprache in sozialen Netzwerken wie WhatsApp und der Sprache in z.B. Schularbeiten? Welche Abkürzungen oder Emojis verwenden die SchülerInnen auf WhatsApp & Co. häufig? Gab's dabei vielleicht auch schon Missverständnisse?

Danach überlegen sich die SchülerInnen alleine oder paarweise einen fiktiven Dialog zwischen zwei Charakteren. Je nach aktuellem Thema können dazu Charaktere aus einem Buch, einem Film oder auch bekannte historische Figuren zum Anlass genommen werden. Die so entstandenen Dialoge können dann vorgetragen und im Anschluss gemeinsam über die sprachlichen Unterschiede reflektiert werden.

Weitere Tipps und Anregungen finden Sie in der Praxis-Idee 'Jugendsprache reflektieren'.



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